Ein Gerüst ist Schutz für den Handwerker und den Bauherrn. DIN 4420 regelt, ab welcher Höhe und in welcher Art ein Gerüst erstellt werden muss. Auch wir als Dachdecker brauchen oft Gerüste, selbst für Reparaturen. Ein Gerüst wird für uns als Schutzgerüst erstellt, um einen vom Dach abrutschenden Dachdecker fangen zu können. Deshalb ist ein Gerüst ein wichtiges Element für die Arbeitssicherheit auf der Baustelle. Seit 1998 ist auch der Bauherr verpflichtet, ein entsprechendes Gerüst für die notwendige Baumaßnahme zu bestellen. Gerüste sind hoch technisierte Bauteile, bei denen es auf viele Details ankommt. Es beginnt schon mit der Prüfung des Untergrundes, auf dem das Gerüst erstellt werden soll. Wie sieht der aus? Außerdem kommt es auf die Verstrebungen an. Die Breite der Gerüstbeläge ist wichtig. Wo und wie kann das Gerüst verankert werden? Welcher  Seitenschutz ist nötig? Wo bzw. wie sollen die Zugänge gestaltet werden? Bevor die Handwerker auf das Gerüst dürfen, muss der Gerüstersteller es prüfen. Kleine Gerüste stellen wir manchmal selbst. Ansonsten verlassen wir uns für diese herausfordernde Arbeit gerne auf unsere Kooperationsbetriebe Gerüstbau Fritz in Pforzheim, Maler Metzger in Mühlacker und IBEK Gerüstbau in Vaihingen. Wenn Sie Bauherr sind, denken Sie unbedingt an die Arbeitssicherheit auf Ihrer Baustelle! Prüfen Sie, ob alle ihre vorliegenden Angebote wirklich die Kosten für den Gerüstbau in angemessener Höhe enthalten! Es wäre fatal, am Gerüst zu sparen und einen Unfall auf der eigenen Baustelle zu riskieren.